Patienteninfo

Informationen für unsere Patient:innen

Untersuchungen kurz erklärt, häufige Erkrankungen verständlich beschrieben, Videos zur richtigen Inhalation und interaktive Selbsttests.

Spirometrie (kleine Lungenfunktion)

Basismessung von Atemvolumen und Atemstromstärke. Sie pusten in ein Mundstück – wir sehen, wie weit Ihre Atemwege offen sind.

Bodyplethysmographie (große Lungenfunktion)

Messung in einer geschlossenen Glaskabine. Erfasst zusätzlich das Atemwegsvolumen und den Atemwegswiderstand – sehr genau, völlig schmerzfrei.

Diffusionsmessung (DLCO)

Prüft, wie gut Sauerstoff von der Lunge ins Blut gelangt. Wichtig bei Verdacht auf Lungenfibrose oder Lungenemphysem.

Bronchospasmolyse-Test

Lungenfunktion vor und nach Inhalation eines bronchienerweiternden Sprays. Zeigt, ob eine Verengung der Atemwege rückbildbar ist (Asthma vs. COPD).

Unspezifischer bronchialer Provokationstest

Lungenfunktionstest mit ansteigender Inhalation eines Reizstoffs (z. B. Methacholin). Deckt eine überempfindliche Bronchialschleimhaut auf – wichtig bei Verdacht auf Asthma trotz normaler Ruhe-Lungenfunktion.

Röntgen-Thorax

Standard-Röntgenaufnahme des Brustkorbs zur Abklärung von Lungenentzündung, Tumoren, Rippenfellergüssen und weiteren Veränderungen der Lunge und des Herzens. Wird bei uns bei Bedarf zeitnah veranlasst.

FeNO-Messung

Bestimmung des Stickstoffmonoxids in der ausgeatmeten Luft. Marker für eine allergische Entzündung der Atemwege.

6-Minuten-Gehtest

Standardisierter Belastungstest mit Sauerstoffmessung – wertvoll für Verlaufskontrollen bei COPD und Lungenfibrose.

Pulsoxymetrie

Schmerzfreie Messung der Sauerstoffsättigung am Finger – in Ruhe und unter Belastung.

Prick-Hauttest

Allergie-Test auf dem Unterarm. Innerhalb von 20 Minuten zeigt sich, gegen welche Stoffe Sie sensibilisiert sind.

Spezifisches IgE (Bluttest)

Labordiagnostik bei Allergien, wenn ein Hauttest nicht möglich ist (z. B. bei Ekzemen oder bestimmten Medikamenten).

Spezifische Immuntherapie

Auch Hyposensibilisierung genannt: Über 3 Jahre wird der Körper schrittweise an das Allergen gewöhnt. Als Spritze oder Tablette.

Sonographie (Pleura & Zwerchfell)

Ultraschalluntersuchung des Rippenfells (Pleura) und des Zwerchfells – nicht der Lunge selbst, da Luft den Ultraschall reflektiert. Strahlenfrei und ideal zur schnellen Abklärung von Pleuraergüssen, Rippenfellveränderungen und der Zwerchfellbeweglichkeit.

CT-Thorax

Computertomographie des Brustkorbs – deutlich detailliertere Schnittbilder der Lunge als das Röntgenbild. Wichtig bei Verdacht auf Rundherde, Lungenkrebs, Lungenfibrose, Emphysem oder unklaren Röntgenbefunden. Wir veranlassen die Untersuchung bei radiologischen Partnern.

PET-CT

Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie und CT – zeigt neben der Anatomie auch den Stoffwechsel des Gewebes. Zentrale Untersuchung beim Staging (Ausbreitungsdiagnostik) von Lungenkrebs und bei unklaren Rundherden.

Blutgasanalyse (BGA)

Kleine Blutentnahme aus dem hyperämisierten Ohrläppchen zur Bestimmung von Sauerstoff (O₂), Kohlendioxid (CO₂) und Säure-Basen-Haushalt. Erkennt Sauerstoffmangel, CO₂-Retention und metabolische Störungen – wichtig bei fortgeschrittener COPD, Lungenfibrose und vor Sauerstoff- oder Heimbeatmungstherapie.

Differentialblutbild

Aufschlüsselung der weißen Blutkörperchen in ihre Untergruppen. Besonders wichtig ist die Zahl der eosinophilen Granulozyten – sie ist ein zentraler Marker für die Wahl der Therapie bei Asthma und COPD (z. B. Indikation für inhalative Cortisonpräparate oder Biologika).

Alpha-1-Antitrypsin-Spiegel im Serum

Bluttest zum Ausschluss eines Alpha-1-Antitrypsin-Mangels – einer erblichen Ursache für früh auftretendes Lungenemphysem und COPD, teils auch für Lebererkrankungen. Wird mindestens einmalig bei jeder COPD und jedem Emphysem empfohlen.

Polygrafie (ambulantes Schlafscreening)

Untersuchung zu Hause im eigenen Bett mit einem kleinen tragbaren Messgerät. Aufgezeichnet werden u. a. Atemfluss, Atembewegungen, Sauerstoffsättigung, Puls und Schnarchgeräusche – zur Erkennung oder zum Ausschluss eines Schlafapnoe-Syndroms.

Polygrafie zur Therapiekontrolle

Ambulante Kontroll-Polygrafie zur Überprüfung einer bereits eingeleiteten Behandlung der Schlafapnoe – z. B. unter CPAP- oder APAP-Therapie oder mit einer Unterkieferprotrusionsschiene. Damit lässt sich beurteilen, ob die Therapie ausreichend wirksam ist.

EKG

Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität in Ruhe – Routineuntersuchung im Rahmen der internistischen Abklärung.

Termin vorbereiten

Anamnesebogen, Mitbringliste und Downloads finden Sie unter „Ihr Praxisbesuch".

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